#typischk: Kinder- und Jugendfilmpreis der Bürgerstiftung Köln#typischk: Die Bürgerstiftung Köln verleiht „1. Kölner Pänz & Lällbeck Filmpreis“ / Geldpreise für einen gemeinnützigen Zweck und Sachpreise für die Teilnehmenden

„Typisch K: Wie bunt ist dein Köln?“: Diese Frage möchte die Bürgerstiftung Köln den Kindern und Jugendlichen in der Stadt stellen. Beantwortet werden soll sie in Form eines kurzen Videoclips. „Das kann eine Lobhudelei sein, aber mindestens ebenso gerne auch eine kritische Betrachtung“, erklärt Martin Müller, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Köln.

Prämiert wird der beste Beitrag in jeder der drei Alterskategorien (13- bis 14-Jährige, 15- bis 16-Jährige und 17- bis 18-Jährige) sowie der Publikumsliebling mit dem „1. Kölner Pänz & Lällbeck Filmpreis“ der Bürgerstiftung Köln mit attraktiven Sachpreisen für die Teilnehmenden. Und mit jeweils 1.000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt, das den Gewinner*innen hier in der Stadt am Herzen liegt. Das können etwa der eigene Sport- oder Musikverein, eine gemeinnützige Initiative bzw. Einrichtung oder auch der Förderverein der eigenen Schule sein.

Viele mögliche Fragestellungen an die Teilnehmer

Das Thema darf selbst gewählt werden, muss aber – klar – einen Köln-Bezug haben (getreu dem Hashtag #typischk). Insofern sind die vorstellbaren Fragestellungen durchaus breit gefächert. Was gefällt euch gut an der Stadt, was könnte besser sein? Wie und wo engagiert ihr euch? Was macht ihr in eurer Freizeit? Gibt es tatsächlich dieses gern zitierte „kölsche“ Lebensgefühl – und wenn ja, wo? Hat euch irgendein (Stadt-)Thema zuletzt irgendwie bewegt, gefreut oder geärgert? An welchen Orten fühlt ihr euch hier in Köln besonders wohl, an welchen eher nicht – und warum ist das so? Was könnten die Bewohner oder aber auch die Politik besser machen? „ Das sind nur einige von vielen Fragen, die vorstellbar sind“, sagt Merle Rueffer von der Planungsgruppe des Wettbewerbs. „Die Kinder und Jugendlichen sollen aber natürlich auch ihre eigenen Fragen stellen – es ist ja auch ihre Stadt!“

Prominent besetzte Jury bewertet die eingereichten Beiträge

Die eingereichten Videos werden von einer thematisch passenden, prominent besetzten Jury begutachtet. Welch verschiedene Herangehensweisen an den Wettbewerb möglich sind, lässt sich auch an deren Zusammenstellung ablesen. Mit dabei sind der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmer Arne Birkenstock, die YouTuberin Diana zur Löwen, Bastian Campmann, Sänger der Band Kasalla, die Staatssekretärin für Integration im NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Serap Güler, Till Kniola, Referent für Popkultur und Filmkultur im Kulturamt der Stadt Köln, die Landtagsabgeordnete Susana dos Santos Herrmann sowie (für die Bürgerstiftung) Amina Johannsen, stellv. Leiterin des LVR-Zentrums für Medien und Bildung. Sie alle wohnen in oder kommen aus Köln und haben natürlich eine ganz individuelle Blickweise auf die Stadt. Ergänzt wird die Jury zudem noch mit zwei Jugendlichen aus Köln.

Und auch das Publikum darf über die Videos mit abstimmen. Dazu stellt die Bürgerstiftung Köln die Videos auf YouTube und auf Facebook ein (einfach unsere Seiten abonnieren oder „#typischk“ suchen;). Das Video mit den meisten Likes auf beiden Plattformen zusammen gewinnt den Publikumspreis.

Und was genau ist ein Lällbeck?

Pänz dürfte den meisten Menschen in Köln ein Begriff sein: Es ist das rheinländische Wort für Kinder. Etwas weniger bekannt dagegen ist der Lällbeck. „Dieses Wort bezeichnet Heranwachsende, den jungen, noch unerfahrenen Menschen – etwas despektierlich manchmal auch Grünschnabel genannt“, erläutert Müller schmunzelnd. Rueffer ergänzt: „Aber nicht erst seit der Fridays for Future Bewegung wird ja deutlich, dass vermeintliche Grünschnäbel manchmal einen ziemlich klaren Blick haben – und durchaus bereit sind, für ihre Anliegen einzutreten.“

#typischk: Weitere Infos rund um den Wettbewerbs

  • Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs gibt‘s im Internet unter: www.buergerstiftung-koeln.de/filmpreis
  • Eingereicht werden können die Videos bis zum 1. September 2019. Die Bürgerstiftung Köln bittet jedoch bereits bis zum 15. Juli um eine formlose Anmeldung zum Wettbewerb (mehr dazu auf der Homepage), u.a. zur Vergabe einer Teilnahme-Nummer und für weitere Informationen.
  • Die Preise werden dann im Oktober bei einer festlichen Gala in einem bekannten Kölner Kino verliehen. Natürlich mit roten Teppich, festlichen Empfang, DJ, bunten Rahmenprogramm und allem Pipapo…
  • Schirmherrin des Wettbewerbs ist die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.
  • Die Bürgerstiftung Köln dankt ihren Unterstützern, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln und der Sparkasse KölnBonn.

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