Wir sind überzeugt, dass die Veränderung der Gesellschaft durch die Corona-Pandemie zugleich Katalysator für einen Wandel hin zu ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Nachhaltigkeit sein kann. 23 Kölner Initiativen, Bündnisse und Vereine haben sich daher zusammengefunden und dazu ein Positionspapier verfasst.

Die Corona-Krise stellt uns alle vor ungeahnte Herausforderungen: allen voran soziale Isolation, wirtschaftlicher Shutdown, die Schließung von Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen sowie darüber hinaus ein Veranstaltungs- und Versammlungsverbot. Die gewohnten Routinen sind derzeit unterbrochen und unsere Gesellschaft hält inne. Dies gibt uns einen konkreten Anlass, um unsere Grundlagen zu reflektieren und uns unserer Ziele und Werte bewusst zu werden. Jetzt ist Zeit, um auf lokaler Ebene Visionen für ein menschen-, klima- und generationengerechtes Zusammenleben zu entwickeln und umzusetzen.

Auch die Stadt steht in der Verantwortung

Wir sind überzeugt, dass die Veränderung der Gesellschaft durch die Corona-Pandemie zugleich Katalysator für einen Wandel hin zu ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Nachhaltigkeit sein kann. Wir möchten diesen Prozess unterstützen und zeigen in unserem Positionspapier auf, dass es hierbei vielfältige Handlungsoptionen gibt – und dass wir bereit sind, unseren Teil beizutragen. Es muss umgekehrt in der Verantwortung der Stadt liegen, notwendige Rahmenbedingungen durch angemessene Regulierung und Förderung zu setzen und die geforderten Prozesse mit Ressourcen zu hinterlegen.

Jetzt das Positionspapier mit unterzeichnen!

Um wirklich etwas in Köln verändern zu können, möchten wir euch einladen, dieses umfangreiche Werk im Namen eurer Initiative oder als Privatperson zu unterstützen und in Zukunft gemeinsam mit uns an Lösungen zu arbeiten. Um dies zu tun und, falls gewünscht, Teil von weiteren transformativen Prozessen in Köln zu sein, tragt euch bitte in die folgende Umfrage ein:

ZUR ZEICHNUNG DES PAPIERS: Die Krise als Katalysator. Gemeinschaft leben – Zukunft gestalten

Die Bürgerstiftung Köln hat das Positionsalpapier als Mitinitiator unterzeichnet

Sven Johannsen, der Vorsitzender der Bürgerstiftung Köln, erklärt zur Rolle der Bürgerstiftung Köln in der Initiative: „Knappe finanzielle Ressourcen sind für gemeinnützige, transformative Vereine, Initiativen und Engagement eine der größten Herausforderungen im alltäglichen Geschäft. Geringe Förderbudgets, fehlende Strukturförderung und aufwändige Abrechnungsverfahren erschweren die Umsetzung von dringend benötigten Projekten. Soziale, umweltnahe und kulturelle Institutionen wollen mitgestalten und müssen dabei finanziell unterstützt und gefördert werden.“ Dabei möchte sie die Bürgerstiftung Köln so gut es geht unterstützen.

Hier gibt es das Positionspapier zum Download

und die Transformationstabelle mit den ausführlichen Erläuterungen gibt es hier.


Alle Unterzeichner des Positionspapiers auf einen Blick:

Foto: Tim Reckmann / flickr.com (CC BY 2.0)

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