Engagement, das Köln zusammenhält

Die Bürgerstiftung Köln blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und legte einen engagierten Start in das laufende Jahr hin. Bei der jüngsten Sitzung des Stiftungsrats im Stiftungsmanagement der Sparkasse KölnBonn im Mediapark standen neben dem Jahresabschluss insbesondere die Projektarbeit, die Weiterentwicklung der Stiftung und personelle Entscheidungen im Mittelpunkt.
Der Stiftungsrat genehmigte den Jahresabschluss 2025 und entlastete den ehrenamtlichen Vorstand für das vergangene Geschäftsjahr. Außerdem wurde Claudia Mölleken offiziell in den Vorstand der Bürgerstiftung Köln gewählt. Sie hatte bereits seit rund einem Jahr als Gast an der Vorstandsarbeit mitgewirkt und wird künftig gemeinsam mit Martin Müller, Christiane Rabbe, Dr. Albert Hövel und Sabine Pakulat die Geschicke der Stiftung lenken.
Förderschwerpunkt auf Kindern und Jugendlichen
Im Bericht des Vorstands wurde deutlich, wie breit die Bürgerstiftung Köln inzwischen in der Stadtgesellschaft verankert ist. Bereits jetzt wurden im Jahr 2026 mehr als 20 Projekte gefördert – viele davon mit einem Schwerpunkt auf Kindern und Jugendlichen. Damit setzt die Stiftung weiterhin bewusst einen Fokus, der auch den Wünschen des Stifterehepaars des Wurster-Fonds entspricht.
Gefördert werden ganz unterschiedliche Initiativen in den Veedeln: vom Begegnungsfest „Aşure – Köln teilt Vielfalt“ in Köln-Mülheim über Kochprojekte für Kinder in Porz bis hin zu theaterpädagogischen Angeboten, inklusiven Kulturprojekten und Bildungsworkshops gegen Antisemitismus. Auch Sport- und Bewegungsangebote, Nachbarschaftsprojekte oder kreative Umweltideen wie die mobile Fahrradstation „Velonia dreht am Rad“ erhalten Unterstützung.
Gleichzeitig laufen bereits die Planungen für eines der großen eigenen Projekte der Stiftung an: den Jugendfilmpreis „Köln Kurz 2027“. Das voraussichtliche Thema lautet „Echt jetzt!?“.
Positive Entwicklung der Stiftung insgesamt
Neben der Projektförderung arbeitet die Bürgerstiftung Köln weiter an ihrer organisatorischen Entwicklung. Ein Entwicklungsausschuss beschäftigt sich mit Vorschlägen zur stärkeren Profilbildung und besseren Außenwirkung der Stiftung. Auch die Frage, wie das Controlling der zahlreichen Förderprojekte künftig weiter professionalisiert werden kann, wird derzeit intensiv diskutiert.
Der Tätigkeitsbericht 2025 zeigt zudem die positive Entwicklung der Stiftung insgesamt: Das Stiftungsvermögen wuchs deutlich an, auch dank einer großzügigen Zustiftung. Zusätzlich erhielt die Stiftung Spenden und Förderungen. Auch die Projektarbeit blieb umfangreich: Zahlreiche Initiativen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Jugendhilfe, Umwelt, Gesundheit und Bürgerbeteiligung wurden gefördert.
Verabschiedung einer langjährigen Weggefährtin
Einen besonderen Moment gab es am Ende der Sitzung: Der Stiftungsrat verabschiedete Ulrike Wehling. Sie war bereits seit der Gründungsphase der Bürgerstiftung Köln im Stiftungsmanagement der Sparkasse KölnBonn für die Betreuung der Stiftung verantwortlich und geht nun bald in den Ruhestand. Die Vorsitzende des Stiftungsrats, Dr. Christiane van Zwoll, dankte ihr herzlich für den über zwei Jahrzehnte langen Einsatz. „Auch dank ihres Engagements steht die Bürgerstiftung heute so erfolgreich da“, sagte sie bei der Verabschiedung. Ulrike Wehling selbst blickte mit sichtbarer Freude auf mehr als zwei Jahrzehnte Stiftungsarbeit zurück – und zeigte sich überzeugt, dass die Bürgerstiftung Köln für die Zukunft hervorragend aufgestellt ist.

Verabschiedung einer langjährigen Weggefährtin und ein neues Gesicht im Vorstand (von links): Vorstandsvorsitzender Martin Müller, Stiftungsratvorsitzende Christiane van Zwoll, Ulrike Wehling vom Stiftungsmanagement der Sparkasse KölnBonn und Claudia Mölleken, die neu in den Vorstand gewählt wurde.
