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Lesen verbindet – drei neue Bücherschränke für Köln

Einer der neuen Bücherschränke steht nun an der Kita „Mülheimer Rasselbande“

Bücher teilen statt wegstellen: Mit ihren öffentlichen Bücherschränken schafft die Bürgerstiftung Köln gemeinsam mit engagierten Partnern Orte der Begegnung in den Veedeln. In den vergangenen Wochen sind gleich drei neue „Eselsohr“-Schränke hinzugekommen – und sie zeigen eindrucksvoll, wie viel Nachbarschaft in einem einfachen Büchertausch stecken kann.

Den Auftakt machte im Dezember ein neuer blauer Bücherschrank an der Kita „Mülheimer Rasselbande“ in der Hacketäuersiedlung in Köln-Mülheim. Bei der Einweihung war die Freude groß – besonders bei den Kindern, die den Schrank sofort neugierig erkundeten. Möglich wurde der neue Treffpunkt für Leseratten durch die Zusammenarbeit mit der GAG Immobilien AG sowie dem Projekt „Eselsohr“, dem Fachausschuss der Bürgerstiftung, der sich seit vielen Jahren um die Kölner Bücherschränke kümmert. Die Kita übernimmt künftig die Patenschaft und sorgt dafür, dass der Schrank gepflegt und gut bestückt bleibt.

Stimmungsvolle Athmospähre bei der Eröffnung

Schrank am Musikhaus Süd

Ein weiteres Beispiel dafür, wie Bücherschränke das Miteinander im Veedel stärken, folgte im Februar in der Südstadt. In der Annostraße wurde ein neuer Schrank am Musikhaus Süd eröffnet – begleitet von einem Auftritt eines Kinderchors, der für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Dieser Bücherschrank hat eine besondere Idee: Hier sollen ausschließlich Kinder- und Jugendbücher sowie CDs ihren Platz finden. Ob sich dieser Wunsch langfristig erfüllt, wird sich zeigen – die ersten neugierigen Leserinnen und Leser ließen jedenfalls nicht lange auf sich warten.

Bücherschrank in der Südstadt

Breite Patenschaft in Mülheim

Bücherschrank Mülheim
Bücherschrank Mülheim

Ganz frisch ist schließlich der Bücherschrank an der Mülheimer Freiheit, der Anfang März vor der Rheinschule eingeweiht wurde. Die Initiative für diesen Standort ging von der Schule selbst aus. Mit Unterstützung der Bürgerstiftung sowie dank großzügiger Spenden von Privatpersonen und Unternehmen konnte das Projekt umgesetzt werden. Auch die Stadt Köln half schnell und unkompliziert, indem sie den Standort am Mülheimia-Brunnen vorbereitete.

Bei der Eröffnung strahlte die Sonne mit den Gästen, Eltern und Kindern um die Wette. Die Schüler der Rheinschule stimmen das Lied an „Alle Kinder lernen lesen“, die Lehrer begleiten auf Gitarre und E-Piano.

Besonders bemerkenswert ist hier die breite Patenschaft: Künftig kümmern sich die Jugendeinrichtung im August-Bebel-Haus, das SeniorenNetzwerk Mülheim, die Seniorenkoordination der AWO Köln sowie die Rheinschule gemeinsam um den Bücherschrank. Damit wird er zu einem generationsübergreifenden Treffpunkt – ein Ort, an dem Kinder, Jugendliche und ältere Menschen miteinander ins Gespräch kommen können.

Von links nach rechts: Cornelia Rathke, Rheinschule; Lis Nörgaard, Bürgerstiftung Köln; Carolin Kirsch, SPD; Michael Schwenk, Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft 1897; Steffie Menke, Rheinschule; Benni Beth, Seniorenkoordination Mülheim; Rolf Bauerfeind, Mülheimer Freiheit; Bagnu Yazici, Seniorennetzwerk Mülheim; Victoria Schulze, Jugendeinrichtung August-Bebel-Haus; Henrieke Erchinger, Sozialraumkoordination Mülheim-Nord.

Von links nach rechts: Cornelia Rathke, Rheinschule; Lis Nörgaard, Bürgerstiftung Köln; Carolin Kirsch, SPD; Michael Schwenk, Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft 1897; Steffie Menke, Rheinschule; Benni Beth, Seniorenkoordination Mülheim; Rolf Bauerfeind, Mülheimer Freiheit; Bagnu Yazici, Seniorennetzwerk Mülheim; Victoria Schulze, Jugendeinrichtung August-Bebel-Haus; Henrieke Erchinger, Sozialraumkoordination Mülheim-Nord.

Die Idee hinter den Bücherschränken

Die Idee hinter den Bücherschränken ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Wer ein Buch übrig hat, stellt es hinein – und wer neuen Lesestoff sucht, nimmt sich eines heraus. Auf diese Weise entstehen offene Orte des Teilens, der Nachhaltigkeit und der Begegnung mitten im Alltag. Mit inzwischen rund 70 Standorten im gesamten Stadtgebiet sind die „Eselsohr“-Bücherschränke längst zu einem festen Bestandteil des Kölner Stadtlebens geworden. Und jeder neue Schrank zeigt aufs Neue: Bücher können Menschen verbinden – manchmal sogar ein ganzes Veedel.

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