Die Bürgerstiftung Köln führt nicht nur selbst Projekte durch, sondern unterstützt darüber hinaus eine Vielzahl kleiner und engagierter Initiativen – denn oft lässt sich auch ohne große Geldbeträge viel bewirken.

 

Sie interessieren sich für eine Förderung durch die Bürgerstiftung Köln?
Dann finden Sie hier weitere Informationen.

 

Eine Auswahl unserer aktuellen Projekte und Förderungen

Jedem Kind ein Instrument: Ein Klassensatz Ukulelen für eine Grundschule in Poll
Über diese „hüpfenden Flöhe“ freuen sich alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an der Gemeinschaftsgrundschule GGS Poller Hauptstraße gleichermaßen. Wie kann das sein? Weil an der Grundschule keine unangenehmen Krabbeltiere ihr Unwesen treiben, sondern jetzt vielmehr brandneue Musikinstrumente eingetroffen sind: nämlich ein ganzer Satz Sopran-Ukulelen – und Ukulele bedeutet aus dem hawaiianischen übersetzt eben „hüpfender Floh“. „Unser Konzept folgt dem Grundgedanken: Jedem Kind ein Instrument“, erklärte Konrektorin Anja Trummer. Nun mangelt es weder der Schule noch dem Förderverein an guten Ideen und Visionen, bei manchen Projekten dann aber doch an den notwendigen finanziellen Mitteln. Hier kam die Bürgerstiftung Köln ins Spiel: Aus den von ihr zur Verfügung gestellten Mitteln konnte ein Klassensatz von 25 Ukulelen angeschafft werden.

www.buergerstiftung-koeln.de/huepfende-floehe-sorgen-fuer-begeisterung-an-poller-grundschule

 

Das Madomobil: ein Fahrrad, das die Menschen vor Ort zusammenbringt
Die Bürgerstiftung Köln finanzierte das neue Lastenrad des Vereins wielebenwir e.V. mit Standort im „Hotel Mado“, einer Flüchtlingsunterkunft in der Moselstraße. Das Projekt vereint gleich zwei Herzensangelegenheiten der Stiftung: die nachhaltige Stadt und die Unterstützung lokaler Flüchtlingsinitativen.

www.wielebenwir.de

 

Refoodges bzw. Über den Tellerrand kochen e.V.
Gemeinsam kochen von Beheimaten und Geflüchteten: Dieses von der Bürgerstiftung Köln unterstützte Projekt macht Köln bunter und leckerer! Gemeinsam wird leckeres Essen gezaubert, für Geburtstage, für Parties, auf Straßenfesten. Alle Einnahmen kommen der Flüchtlingshilfe zugute. Spenden sind nach wie vor herzlich willkommen!

www.ueberdentellerrand.org/koeln und www.facebook.com/refoodgees

 

Kölner Neuland e.V.
Der  Verein  Kölner  NeuLand  hat  sich  2011  gegründet  mit  dem  Ziel,  Bildung,  Umwelt- und Naturschutz sowie bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Der Verein unterhält einen mobilen Gemeinschaftsgarten, der auf der Dombrauerei-Brache in Köln-Bayenthal aufgebaut wurde. Die Angebote des NeuLand Gemeinschaftsgartens richten sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Gärtnern kann Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen zusammenbringen und ermöglicht die Integration von Behinderten und Nicht-Behinderten. Neben dem Betrieb des Gartens und der Wissensvermittlung sieht der Verein Kölner NeuLand das als seine Aufgabe. Viele Arbeiten, die im Garten anfallen, werden gemeinschaftlich durchgeführt, z.B. die Herstellung von Pflanzkästen, das Aussäen und Pflegen der Pflanzen. Nicht nur die Arbeit, auch das gärtnerische, ökologische und handwerkliche Wissen wird geteilt. Jeder kann jederzeit kostenlos mitmachen, ganz nach seiner Zeit und seinen Fähigkeiten.

www.neuland-koeln.de

 

Projekt H.O.P.E. der Rheinflanke
Bei dem Projekt H.O.P.E. handelt es sich um ein ursprünglich ehrenamtlich gegründetes Programm zur ganzheitlichen Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft. Die Grundidee ist es über den Sport ein Vertrauensverhältnis zu den Teilnehmern aufzubauen, um sie dann individuell fördern zu können. Neben regelmäßigen Sportangeboten erhalten die Teilnehmer auch praktische Hilfe im Alltag, bei zum Beispiel Behördengängen oder Arztbesuchen. Eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung aus Kunst-, Musik- und Tanzangeboten soll zudem die kulturelle Integration forcieren. Speziell geschulte Lotsen begleiten dabei den Integrationsprozess perspektivisch und leiten individuelle Fördermaßnahmen wie Sprachkurse, Praktika oder andere Bildungsangebote ein. Ziel ist die Vermittlung in den lokalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Auf diese Weise werden ein geordneter Alltag geschaffen, Zukunftsperspektiven aufgezeigt und der Weg in ein eigenverantwortliches Leben ermöglicht.

www.rheinflanke.de/fluechtlingsarbeit/h-o-p-e/

 

Gandhi-Preis für Zivilcourage und Gewaltfreie Veränderung
Zivilcourage und gewaltfreie Veränderung beginnt bei den kleinen, scheinbar normalen Dingen des Alltags. Wer dazu beiträgt, Streit zu schlichten, Gewaltsituationen zu deeskalieren, Empathie für Benachteiligte zu zeigen, Konflikte im Haus zu „meistern“, Diskriminierungen abbauen zu helfen oder sich aktiv für Frieden einzusetzen, kann die Erfahrung machen, dass Veränderung möglich ist und sich lohnt. Mit dem „Gandhi-Preis für Zivilcourage und Gewaltfreie Veränderung“ zeichnet die Fördergemeinschaft Friedensarbeit und Gewaltlosigkeit e.V. zusammen mit kooperierenden Schulen und Institutionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus, die zivilcouragiert gehandelt oder Initiativen zur Entwicklung einer gewaltfreien Gesellschaft gezeigt haben.

www.gandhi-preis.de

 

Welcome Dinner Köln
Das Welcome Dinner Köln ist eine kulinarische Plattform für Begegnungen. Die Initiatoren wollen Zuwanderern in einem zwanglosen Rahmen einen Zugang zur Gesellschaft geben und den Gastgebern die Möglichkeit, sie bei einem Abendessen kennenzulernen.

www.welcome-dinner.koeln

 

agisra e.V. Köln
agisra unterstützt Migrantinnen, die sich in Gewaltverhältnissen befinden und von Sexismus (Unterdrückung aufgrund des Geschlechtes), Rassismus (Unterdrückung aufgrund von Herkunft, Religion, Sprache etc., wie beispielsweise Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Antiziganismus) und anderen Unterdrückungsformen betroffen sind. Der Verein versteht sich als eine autonome, feministische Informations- und Beratungsstelle von und für Migrantinnen, Flüchtlingsfrauen, Schwarze Frauen und all diejenigen, die von Rassismus betroffen sind. Der Verein setzt sich ein gegen jede Form von Diskriminierung. Die Beratung, Begleitung und Therapie erfolgt unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft, Religion, Alter, sexueller Orientierung, Sprachkenntnissen und Aufenthaltsstatus.

www.agisra.de

 

Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Köln hat eine lange jüdische Tradition. Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit setzt sich in Stellungnahmen, Veranstaltungen, Publikationen und mit Projekten ein für die Bewahrung der Menschenwürde, für ein tolerantes und friedliches Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher nationaler, religiöser, weltanschaulicher und sozialer Herkunft in unserer Stadt. Es geht ihr um einen geschwisterlichen Dialog zwischen Christen und Juden und für ein tieferes Verständnis der Weltreligionen.

www.koelnische-gesellschaft.de

Die Bürgerstiftung Köln unterstützt eine Vielzahl kleiner Projekte und engagierter Initiativen - denn oft lässt sich auch ohne großes Geld viel bewegen.